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"Get ready for battle" - Was Pflanzen tun, wenn sie unter Stress geraten?

Beschreibung

Pflanzen können vor Schädlingen nicht weglaufen. Den Pflanzen bleibt nichts anderes, als sich vor Ort zu wehren. Dazu müssen sie besondere Strategien entwickeln. 

Zu den in Pflanzen vorkommenden antimikrobiellen Abwehrstoffen zählen neben Laktonen, Glykosiden, Saponiene auch die phenolischen Substanzen dazu. Phenolische Verbindungen können sowohl als präformierte als auch postinfektionelle Substanzen von Bedeutung für die Resistenz der Pflanze gegenüber phytopathogenen Pilzen sein. Die rasche Akkumulation von phenolischen Verbindungen an den Infektionsorten kann die Penetration des Pathogens verzögern und verleiht dem pflanzlichen Gewebe ausreichend Zeit, um zusätzliche Mechanismen der Abwehr zu aktivieren.

Im Rahmen des vorgestellten Projektes sollen einige Prüfmittel, bezüglich ihrer Fähigkeit die Abwehrreaktionen zu induzieren, mit Hilfe der Apfel-Zellsuspension untersucht werden. Dazu sollen die Prüfmittel , die aus Mikroorganisms stammen, mit den Zellsuspensionen kultiviert werden. Nach Inokulation mit dem Pathogen sollen Proben entnommen und der Gesamtphenolgehalt der untersuchten Proben photometrisch ausgewertet werden. 

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Plants cannot run away from pests; they have no choice but to defend themselves in situ. To do so, they must develop specialized strategies.

Antimicrobial defense substances found in plants include lactones, glycosides, and saponins, as well as phenolic substances. Phenolic compounds - whether pre-existing or formed post-infection- can play a significant role in a plant's resistance to phytopathogenic fungi. The rapid accumulation of phenolic compounds at infection sites can delay pathogen penetration, thereby giving plant tissue sufficient time to activate additional defense mechanisms.

The project presented here aims to evaluate the ability of various microbial agents to induce defense responses using apple cell cultures. To this end, the test agents will be cultured alongside the cell suspensions. Following inoculation with the pathogen, samples will be collected, and the total phenolic content of the samples will be determined photometrically.

Projektzeitraum
Wintersemester 2026/2027 und Sommersemester 2027
Bewerbungszeitraum
12. bis 26.10.2026
Durchführung
nach Absprache
Details zu Projektzeitraum und Durchführung

Durchführung flexibel nach Absprache, sodass während des Semesters oder auch in der Vorlesungsfreien Zeit am Projekt gearbeitet werden kann.

Studienfach
offen für alle Studienfächer
Betreuende
Dr. Abbas El-Hasan, Chisom Okoro
Institut
Institut für Phytomedizin (360) (Phytopathologie)
Sprache
deutsch/englisch
Teilnehmendenanzahl
min. 1, max. 1
Arbeitsaufwand
ca. 180 Stunden pro Teilnehmende:r | 6 ECTS-Punkte

Arbeitsaufwand (Stunden und ggf. ECTS) sind ungefähre Angaben. Die tatsächlich vergebenen ECTS-Punkte ergeben sich aus der tatsächlich geleisteten Arbeit.

 
Für dieses Projekt ist kein Motivationsschreiben des Studierenden erforderlich
Projektart
experimentell
Lernziele

Die Teilnehmende lernen in diesem Projekt:

Informaterial und Übungen (Duchführung der Versuche) im Bereich pflanzlicher Abwehrreaktionen, Zellkulturen, Mikrobiologie und Biochemie werden in diesem Projekt übermittelt. 

Anmerkungen für Studierende
Schlagworte
Antagonisten, Stoffwechsel, Abwehrreaktion, Pathogene, Zellkultur, Pilze, Nachhaltig