zurück

Impact statt Image: Nachhaltiges Handeln in Organisationen

Beschreibung

Nachhaltigkeit in Organisationen (Unternehmen, Behörden, NGOs, etc.) ist längst nicht nur ökologische Notwendigkeit, sondern auch strategisch sinnvoll. So müssen Organisationen ihre Ziele, Prozesse und Handlungen so ausrichten, dass sie wirtschaftliche, soziale und ökologische Nachhaltigkeitsziele miteinander verbinden. Dabei entstehen Zielkonflikte und Trade-Offs, die deren Mitglieder (Führungskräfte und Mitarbeitende) betreffen und beeinflussen, wie sie die Nachhaltigkeitstransformation wahrnehmen, darauf reagieren und diese umsetzen. 

Dies wirft auf verschiedenen Ebenen Fragestellungen auf: 

  1. auf der organisationalen Ebene, auf der Konzepte wie Corporate Social Responsibility (CSR) und Green Human Ressource Management (GHRM) den Rahmen dafür bieten, wie Unternehmen Verantwortung für soziale und ökologische Folgen ihres Handelns übernehmen und in Strategien, Leitbildern und Governance-Strukturen verankern;
  2. auf der Ebene von Manager:innen und Teams, auf der die konkrete Gestaltung von Nachhaltigkeitszielen entschieden wird (z.B. im Rahmen des „Sustainable Leadership“) und wie diese in Arbeitsprozesse eingebunden werden;
  3. auf der Ebene individueller Akteur:innen, die nachhaltiges Verhalten in Organisationen („Employee Green Behavior“) ausführen und entwickeln oder maßgeblich von den Entscheidungen betroffen sind und über Konzepte wie Extra-Role-Behavior sichtbar machen, inwieweit sie über formale Rollenerwartungen hinaus Verantwortung für eine nachhaltige Unternehmensgestaltung übernehmen.
  4. aus Perspektive der Kund:innen, wie sie nachhaltige Bestrebungen von Organisationen und CSR-Maßnahmen wahrnehmen und bewerten. 

Nach der Präsentation des Forschungsstandes entwickeln und bearbeiten die Studierenden in Gruppen von 3-4 Personen eigene, thematisch anschlussfähige Fragestellungen auf empirische Weise. Dazu führen Sie qualitative Interviews mit relevanten Akteur:innen, bereiten diese wissenschaftlich auf, stellen sie im Rahmen einer Posterpräsentation vor und verschriftlichen ihre Ergebnisse im Rahmen der Seminararbeit.

Das Seminar findet semesterbegleitend statt. Genaue Uhrzeiten und Daten werden noch bekanntgegeben. 

•          Die Seminarleistung besteht aus einer schriftlichen Ausarbeitung und Posterpräsentation

•          Die Bearbeitung erfolgt in Gruppen

•          Die Teilnehmer:innenzahl ist auf maximal 20 Studierende begrenzt

•          Ansprechpartner:in: Lea Wolf (leamaria.wolf@uni-hohenheim.de)

Projektzeitraum
Sommersemester 2026
Bewerbungszeitraum
10.03. bis 03.04.2026
Durchführung
semesterbegleitend
Studienfach
offen für alle Studienfächer
Betreuende
Lea Wolf
Institut
Institut für Bildung, Arbeit und Gesellschaft (560) (Lehrstuhl für Soziologie)
Sprache
deutsch
Teilnehmendenanzahl
min. 1, max. 20
Arbeitsaufwand
ca. 180 Stunden pro Teilnehmende:r | 6 ECTS-Punkte

Arbeitsaufwand (Stunden und ggf. ECTS) sind ungefähre Angaben. Die tatsächlich vergebenen ECTS-Punkte ergeben sich aus der tatsächlich geleisteten Arbeit.

 
Für dieses Projekt ist kein Motivationsschreiben des Studierenden erforderlich
Projektart
empirisch
Lernziele

Die Teilnehmende lernen in diesem Projekt:

  • Entwickeln von und bearbeiten von eigenen, thematisch anschlussfähigen Fragestellungen auf empirische Weise
  • Erstellen eines Interviewleitfadens und Durchführung von Interviews
  • Erstellung einer wissenschaftlichen Arbeit zur optimalen Vorbereitung auf die spätere Abschlussarbeit
Anmerkungen für Studierende

Bei Fragen gern bei leamaria.wolf@uni-hohenheim melden