Ist Bio drin, wo Bio draufsteht? Warum misstrauen Verbraucher:innen der Bio-Zertifizierung?
- Beschreibung
Der Anteil an biologisch produzierten Lebensmitteln soll steigen, für Umwelt, Klima, unsere Gesundheit sowie eine wirtschaftlich tragfähige Landwirtschaft. Gleichzeitig ist zuletzt die Nachfrage nach ökologisch produzierten Lebensmitteln gesunken. Gründe dafür werden vor allem im Preisunterschied, aktuellen Krisen und den steigenden Lebenshaltungskosten gesehen.
Doch wie ist die Einstellung der Verbraucher:innen zur Bio-Zertifizierung – EU-Bio und Verbands-Bio (z.B. Demeter, Bioland, Naturland)? Welche Rolle spielt die von Verbraucher:innen oft angebrachte Skepsis gegenüber Bio-Lebensmitteln und der Bio-Zertifizierung beim Einkauf? Wieso wird oft nicht geglaubt, dass „Bio drin ist, wo Bio draufsteht“? Und was könnte das Vertrauen von Verbraucher:innen gegenüber Bio-Lebensmitteln erhöhen? Diesen und euren eigenen Fragen möchten wir in diesem Humboldt reloaded Projekt auf den Grund gehen.
Dazu werden uns in den aktuellen Stand der Forschung einlesen, offene Fragen sammeln und diskutieren, eine Forschungsfrage definieren, sowie eine Befragung von Verbraucher:innen entwickeln, durchführen und auswerten. Ziel ist es, aus den Ergebnissen Handlungsempfehlungen für die Bio-Kontrolle und -Zertifizierung (EU und/oder Verbands-Bio) zu formulieren.
- Projektzeitraum
- Wintersemester 2024/2025
- Bewerbungszeitraum
- 14.10. bis 04.11.2024
- Durchführung
- semesterbegleitend
- Details zu Projektzeitraum und Durchführung
In wöchentlichen Treffen durchlaufen wir in einem Semester den Forschungsprozess von der Anfangsfragestellung über die Literaturrecherche und Auseinandersetzung mit dem Stand der Forschung, die Formulierung der Forschungsfrage, die Wahl der Methode, Erstellung eines quantitativen Fragebogens bis zur Durchführung und Auswertung einer quantitativen Befragung und Darstellung der Ergebnisse. Zum Abschluss erstellen die Studierenden ein Poster sowie einen Abstract für die Humboldt reloaded Jahrestagung. Auf Wunsch können die Studierenden nach Absprache eine Hausarbeit erstellen.
- Studienfach
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Agrarwissenschaften
Agrarbiologie
Kommunikationswissenschaft
Nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie
Sustainability & Change - Betreuende
- Karlotta Koch
- Institut
- Institut für Sozialwissenschaften des Agrarbereichs (430) (Gesellschaftliche Transformation und Landwirtschaft (430b))
- Sprache
- deutsch
- Teilnehmendenanzahl
- min. 1, max. 4
- Arbeitsaufwand
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ca. 120 Stunden pro Teilnehmende:r
| 4
ECTS-Punkte
Arbeitsaufwand (Stunden und ggf. ECTS) sind ungefähre Angaben. Die tatsächlich vergebenen ECTS-Punkte ergeben sich aus der tatsächlich geleisteten Arbeit.
- Für dieses Projekt ist kein Motivationsschreiben des Studierenden erforderlich
- Projektart
- empirisch
- Lernziele
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Die Teilnehmende lernen in diesem Projekt:
- Literaturrecherche und Auseinandersetzung mit dem aktuellen Stand der Forschung
- Aufstellen einer Forschungsfrage
- Wahl der Methode - quantitative Befragung
- Erstellen eines quantitativen Fragebogens
- Durchführung einer Online-Befragung
- Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
- Ergebnisdarstellung in Form eines Posters
- Anmerkungen für Studierende
Der Arbeitsaufwand liegt zwischen 3 bis 6 ECTs und wird nach Absprache und tatsächlichem Aufwand berechnet.
- Schlagworte
- Bio-Lebensmittel, Zertifizierung, Verbraucher, Wissen, Umfrage