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Wenn Ernährung den Darm stresst: Wie Fruktose und Fette die Darmbarriere beeinflussen

Beschreibung

Störungen der Darmbarriere werden als ein wichtiger Faktor bei verschiedenen Erkrankungen, wie der metabolisch-assoziierten Fettlebererkrankung (MAFLD), angesehen. Die Funktion der Darmbarriere wird dabei maßgeblich durch Bestandteile der Ernährung beeinflusst. Insbesondere eine hohe Energiezufuhr sowie ein hoher Konsum stark verarbeiteter Lebensmittel, einfacher Kohlenhydrate und Fette werden mit einer beeinträchtigten Darmbarriere in Verbindung gebracht. Diese Ernährungsform wird auch als westliche Ernährung bzw. Western-Style-Diät bezeichnet. Welche Effekte die einzelnen Bestandteile dieser Ernährungsweise auf die Darmbarriere haben, ist jedoch noch nicht vollständig verstanden.

In diesem Projekt untersuchen wir mithilfe von Dünndarm-Organoiden, wie unterschiedliche Bestandteile einer westlichen Ernährung, insbesondere Fruktose und langkettige Fettsäuren (LCFAs), die Funktion der Darmbarriere beeinflussen. 

Projektzeitraum
Wintersemester 2026/2027
Bewerbungszeitraum
12. bis 26.10.2026
Durchführung
semesterbegleitend
Studienfach
Ernährungsmanagement und Diätetik
Ernährungswissenschaft
Medizinische Ernährungswissenschaft
Molekulare Ernährungswissenschaft
Betreuende
Dr. Louisa Filipe Rosa
Institut
Institut für Ernährungsmedizin (180) (Ernährungsmedizin und Prävention (180A))
Sprache
deutsch
Teilnehmendenanzahl
min. 2, max. 2
Arbeitsaufwand
ca. 90 Stunden pro Teilnehmende:r | 3 ECTS-Punkte

Arbeitsaufwand (Stunden und ggf. ECTS) sind ungefähre Angaben. Die tatsächlich vergebenen ECTS-Punkte ergeben sich aus der tatsächlich geleisteten Arbeit.

 
Für dieses Projekt ist kein Motivationsschreiben des Studierenden erforderlich
Projektart
experimentell
Lernziele

Die Teilnehmende lernen in diesem Projekt:

  • Wissenschaftliche Experimente planen und durchführen 
  • molekularbiologisches Arbeiten 
  • Erstellen von wissenschaftlichen Postern
  • Ergebnisse statistisch auswerten und präsentieren 
Anmerkungen für Studierende
Schlagworte
Signalwege, Ernährungswissenschaften, Organoide